
Für Yvonne Müller und Dominik Kautz aus der 10b der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch ist es eine Frage der Ehre: „Nach dem schrecklichen Erdbeben in Haiti haben wir uns im Philosophie- und Religionsunterricht gefragt, was man tun könnte“, erklärt Yvonne. „Uns allen war klar, wir müssen möglichst viel Geld zusammenbekommen, um den Menschen dort zu helfen“, ergänzt Dominik. Die beiden sind auch Mitglieder der Schülervertretung. Dort waren alle von der Idee begeistert. Die Mühe hat sich gelohnt: Ganze Klassen spendeten ihr Taschengeld; insgesamt kamen 3156 Euro zusammen. Der gesamte Betrag geht komplett an den Verein „Bündnis Entwicklung Hilfe“. Es handelt sich hierbei um ein Bündnis der fünf Hilfswerke Brot für die Welt, medico international, MISEREOR, terre des hommes und Welthungerhilfe. Schulleiter Bruno Bermes ist begeistert: „Damit hat jeder Schüler, statistisch gerechnet, mehr als zwei Euro gespendet. Mit der Karavane, einer Laufaktion für die Lebenshilfe Werkstatt in Leverkusen Quettingen, dem Eine-Welt-Laden, der für notleidende Kinder in Nicaragua sammelt und unseren Aktionen zum Welt-AIDS-Tag hat unsere Schule eine ausgeprägte Spendenkultur.“