„So viele Schüler waren hier ja noch nie!“  Sportlehrerin Renate Schüler ist ganz begeistert. Zum offenen Bewegungsangebot in der Mittagspause kamen diesmal viel mehr Schüler als sonst.  Der Grund: Waveboards!

 

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Ein Waveboard ist ein dem Skateboard ähnelndes Sportgerät, mit dem das Fahrverhalten von Snow- und Surfboards nachgeahmt werden kann. Es hat nur zwei Rollen und statt eines durchgehenden Decks gibt es zwei Fußplatten, die durch einen kurzen Stab miteinander verbunden sind. Durch „Twistbewegungen“ kann man sich mit dem Board fortbewegen. Der Vorteil: Ein „Rollern“ wie beim Skateboarden ist nicht nötig!

Für zwei Wochen stellte die Firma Streetsurfing der GLS kostenlos 18 Waveboards zur Verfügung. In einem Workshop lernten zehn Sportkollegen und ein Oberstufensportkurs gemeinsam den Umgang mit dem neuen Sportgerät. Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß und am Ende des Workshops konnten sich fast alle ohne Hilfe mit den Brettern fortbewegen.

Für die zwei Wochen wurde ein Plan erstellt. In diesen konnten interessierte Kollegen eintragen, in welchen Stunden sie die Bretter im Unterricht einsetzen wollten. Schnell stellte sich heraus, dass zwei Wochen eigentlich gar nicht ausreichten, denn bereits in kürzester Zeit waren alle Termine vergeben.

Die Waveboards wurden in allen Stufen vom 5. bis zum 13. Jahrgang eingesetzt. Dabei konnten in allen Klassen stets die gleichen Beobachtungen gemacht werden: Die meisten Schüler konnten bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mit den Brettern fahren. Schüler, die etwas länger brauchten, verloren nicht die Motivation, sondern übten - alleine oder mit einem Partner – solange weiter, bis auch sie schließlich den Bogen raus hatten.

 

Und zum offenen Bewegungsangebot in den Mittagspausen rannten den verblüfften Sportkollegen die frischgebackenen Boarder die Türen ein. Alle wollten sich ein Waveboard ausleihen. Die Nachfrage war so groß, dass sich stets mehrere Schüler abwechselnd ein Brett teilen mussten.

 

Die gleichen Szenen spielten sich auch am Tag der offenen Tür ab. Hier waren die beiden Sportreferendare Kerstin Heine und Tobias Fuchs unermüdlich damit beschäftigt, den zahlreichen großen und kleinen Gästen das Boarden beizubringen. Und sie hatten Erfolg! Viele Besucher verließen an diesem Tag glücklich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht die Sporthalle.

Enttäuschung machte sich breit, als die Waveboards nach zwei Wochen wieder abgeholt wurden. Doch Sportlehrer Klaas Tapper, der die Bretter an die GLS geholt hat, kann beruhigen: „Das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Dafür macht Waveboarden unseren Schülern und uns Sportkollegen einfach viel zu viel Spaß!“