„Im Schlosshof wimmelte es vor Menschen, längst bevor es so dunkel war, dass die Video-Projektionen, mit denen Schüler der Gesamtschule Schlebusch die Remisen-Fassaden gestaltete, ihre volle Wirkung entfalten konnten. Der Kunstverein Leverkusen hatte seine Ausstellungsräume wieder den jungen Nachwuchskünstlern zur Verfügung gestellt, die unter anderem eine komplette Rauminstallation in der Auseinandersetzung mit Natur und Plastik geschaffen hatten: das jungle plastic paradise. Das bestand aus rund 700 individuellen Kunstblüten, gefertigt aus Recyclingmaterial, die an Nylonschnüren in Reihen von der Decke hingen.“ Die Rheinische Post hat die Atmosphäre gut eingefangen. Aber das war ja nicht alles. Die Overheadprojektion von Jan Ackermann, nicht zu vergessen die Tropenklänge aus bergischen Naturlauten von Lars Blumberg waren bezaubernde Elemente der Inszenierung.

Neu!!

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Räuberische Plastiktüte

 

Im zweiten Raum zeigte Nikolai Meierjohann seine wunderbare Videoarbeit „Plastikmeer“. (Video bei youtube)

Die Bibliothek der vergessenen Arten stand neben der großen Dschungelwandzeichnung die von SchülerInnen der 9f mit weißen Lackstiften gezeichnet wurde. In der Infobox konnte man sich über die Probleme unseres Lebensstils am Beispiel Plastikmüll informieren. Die ZDF-Umweltredaktion war so freundlich, uns dazu zwei Sendebeiträge zur Verfügung zu stellen.
Und zwischendurch präsentierte uns Joachim Henn, Schauspieler und Rezitator, im Blütenraum Texte und Episoden, dass es uns die Sprache verschlug.

Es war eine poesievolle Nacht – und auch das Wetter gab sich alle Mühe.
So konnten wir gegen 23 Uhr auf der großen Bank im Schlosspark sitzen und etwas müde, aber sehr zufrieden den Abend ausklingen lassen. Sicher habe ich was vergessen zu erwähnen.
Zum Beispiel wie sehr ich mich immer über die 6c mit ihrer Musiklehrerin Annette Piel freue, wenn sie, mal wieder, unsere Ausstellung mit ihrer Live-Musik bereichert. Es ist ein Gefühl, als würde ich in der 6c unterrichten, so genau kenne ich sie inzwischen. Dabei kenne ich sie nur durch die Musik. Das gefällt mir. E. Engel

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